Die Fortbildung Anthroposophische Musiktherapie wendet sich an ausgebildete MusiktherapeutInnen, welche sich mit der anthroposophischen Menschenkunde und der daraus hervorgehenden Musiktherapie vertraut machen oder diese vertiefen möchten. Ein Schwerpunkt der Fortbildung liegt im übenden und reflektierenden Bereich, so dass die Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten erweitern können. Es werden zudem durch Vorträge, Darstellungen und Demonstrationen thematisch-schwerpunktmäßige Einblicke in verschiedene Gebiete und Anwendungsbereiche der anthroposophischen Medizin und Musiktherapie gegeben. Das Konzept bedingt eine Teilnahme an allen sechs Modulen, da diese aufeinander aufbauen.

Konzept

Die sechs Module bauen aufeinander auf:

Der anthroposophischen Musiktherapie liegen die Beziehungen zwischen musikalischen Gesetzmäßigkeiten und der Menschenkunde Rudolf Steiners zugrunde.

Wir werden in diesen sechs Modulen besonders die Musikalische Menschenkunde und Planetenwirkungen behandeln im Hinblick auf die Stärkung der Gesundheitskräfte.

Übungen mit Therapieinstrumenten

  • Streichinstrumente: z.B. Chrotta, Streichpsalter
  • Zupfinstrumente: z.B. Bordunleier, Kinderharfe, Kantele
  • Blasinstrumente: z.B. Flöten, Choroiflöten, Alphorn, Gemshörner
  • Schlaginstrumente: z.B. Fell, Holz, Metall, Steine

Medizinisch/menschenkundliche und musiktherapeutische Anwendungsgebiete

Themen

  • Schmerz
  • innere Medizin; Herz-Lunge
  • Psychosomatik
  • Posttraumatische Belastungsstörungen im Jugendalter
  • AD(H)S/ Autismus-Spektrum-Störung im Schulalter
  • Neurologie/Nerven und Klang

Inhalte

Jedes Modul hat neun Blöcke mit folgenden Inhalten:

  • Eurythmie
  • Phänomenstudien
  • Leierspiel
  • Therapieinstrumente
  • Medizin/Menschenkunde (Vortrag oder Seminar)
  • Musiktherapie: Einblicke in die Arbeit eines/einer anthroposophischen Musiktherapeuten/-therapeutin. (Beispiele aus der Praxis, Darstellung und Demonstration.)

Zu den Blöcken gehören Reflexion, Gespräch und Fragestellungen sowie Nach- und Vorbereitungen der Teilnehmenden zwischen den Modulen.

 

Fortbildungswochenenden

Modul 1 - 7.-9.03.2025
Modul 2 – 11.-13.04.2025
Modul 3 – 9.-11.05.2025
Modul 4 – 13.-15.06.2025
Modul 5 – 12.-14.09.2025
Modul 6 – 10.-12.10.2025

Zeitliche Struktur

freitags 2 Blöcke: 17:00 – 18:30 Uhr, 19:30 – 21:00 Uhr
samstags 5 Blöcke: 09:30 – 11:00 Uhr, 11:30 – 13:00 Uhr, 15:00 – 16:30 Uhr, 17:00 – 18:30 Uhr, 19:30 – 21:00 Uhr
sonntags 2 Blöcke: 09:30 – 11:00 Uhr, 11:30 – 13:00 Uhr

 

Organisation und Leitung

Rosmarie Felber | anthroposophische Musiktherapeutin (BVAKT), Eurythmistin und Eurythmietherapeutin M.A., Lehrerin
Jutta Gevecke | anthroposophische Musiktherapeutin (BVAKT), Instrumentalpädagogin Hauptfach Violoncello
Katarina Seeherr | anthroposophische Musiktherapeutin M.A. (BVAKT, DMtG), Heilpädagogin

Die leitenden DozentInnen Rosmarie Felber, Jutta Gevecke und Katarina Seeherr unterrichten die durchgängigen Fächer; die speziellen Themenbereiche werden überwiegend von GastdozentInnen übernommen.

GastdozentInnen

Megumi Gotoda | Musiktherapeutin, Berlin
Viola Heckel | Musiktherapeutin (BVAKT), Klinik Arlesheim, Schweiz
Dr. med. Nina Klinger | Leitung Integrative Schmerz-/Suchtmedizin im GKH, Fachärztin für Allgemeinmed., Psychotherapie, Anthrop. Medizin (GAÄD)
Stephan Kühne, Musiktherapeut, GKH
Michael Lehmann, Arzt für Allgemeinmedizin, Geriatrie, Chieming am Chiemsee
Burkhard Matthes | Stellvertr. Leitender Arzt im GKH, OA Interdisziplinäre Onkologie, FA für Innere Med., Hämatologie und Onkologie
Dr. med. Stefan Ruf | Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Mäander gemeinnützige Jugendhilfe GmbH, Potsdam
Dr. Claudia Schmidt-Troschke, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Mühlenbeck
Dr. Susanne Wicht, Fachärztin für Neurologie, Berlin

Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmende

Die TeilnehmerInnen sind ausgebildete MusiktherapeutInnen verschiedener Richtungen - es wird um das Einreichen von Abschlüssen, einem kurzen Lebenslauf sowie einem Motivationsschreiben gebeten.

 

Kosten

Die Fortbildungskosten betragen 2.100 Euro.

 

Nachweis

Es werden Teilnahmebestätigungen für die wahrgenommenen Termine mit den jeweiligen Inhalten der Module ausgestellt.

Der Antrag auf Fortbildungsanerkennung durch Musiktherapieverbände ist gestellt.